Aus der Luft betrachtet erinnert das Areal der acht Hackeschen Höfe an offene Geschenkkartons mit hochwertigem Inhalt: Im denkmalgeschützten Jugendstilsaal spielen Varietékünstler von Weltrang. Der Billardsalon ist auch Cocktailbar und Kunstgalerie. Schmucklädcheninhaber fühlen sich in der historischen Hofanlage ebenso zuhause wie Feinkostanbieter aus dem Mittelmeerraum oder Restauratoren für Antiquitäten. Ganz in der Nähe verströmt die Schauküche eines alteingesessenen Bonbonmachers ihren Duft nach Ingwerstäbchen, Bosnischen Pflaumen oder Berliner Maiblättern. Wer mag, darf einen Blick in die Kupferkessel werfen, in denen der süße Sirup köchelt. Im benachbarten alternativen Kunstzentrum Tacheles begegnen Besucher Künstlern, Designern oder Musikern aus aller Welt, die sich auf Zeit in Berlin niedergelassen haben.