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Hier werden vor allem junge und gutsituierte Kleinfamilien nach ihrer Facon glücklich. Zum Beispiel in großzügigen Gründerzeitwohnungen. Kinder zimmern Bretterbuden auf betreuten Bauspielplätzen, filzen Bälle aus Seife oder biegen mit einem Schmied rotglühende Flaschenöffner. Beliebt sind die Geschäfte mit Naturstein, Seiden- oder Hanfkleidern und hochwertigem Porzellan von lokalen Künstlern. Wer kulinarisch über den Tellerrand schauen möchte, geht zum Thailänder, Vietnamesen oder Inder. Ein paar Ausreißer zwischendurch tun dem alternativ-gehobenen Lebensstil keinen Abbruch: Verhinderte Schrebergärtner, die aus Fenster und Balkon rosa Hängegeranien und Hunderte Gartenzwerge herausquellen lassen. Oder Spontis, die den leeren Fensterrahmen mit einem knallroten Gymnastikball stopfen. Und unzählige Künstlerateliers, die dem Viertel das Flair des Montmartre von Berlin geben. |
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